Kompetenzfeld Strategie & Wertschöpfung


Kommunikation schafft Werte - durch Unterstützung der Leistungserstellung ebenso wie durch den Aufbau immaterieller Werte wie Reputation, Vertrauen, Marken und Organisationskultur. Die Forschung im Kompetenzfeld Strategie & Wertschöpfung befasst sich mit Trends für das Kommunikationsmanagement, Methoden der Steuerung und Evaluation (Kommunikations-Controlling, Qualität) sowie der Verknüpfung von Kommunikations- und Unternehmensstrategien einschließlich der Bilanzierung (Scorecards, Value Links, Intangible Assets).

Aktuelle Projekte

European Communication Monitor

Strukturen und Entwicklungstrends im Kommunikationsmanagement stehen im Mittelpunkt der weltweit größten Branchenstudie, die unter Leitung von Prof. Zerfaß jährlich von einem Forscherteam aus elf Universitäten durchgeführt wird. Partner im Jahr 2010 mit annähernd 2.000 Befragten aus 46 Ländern sind die Universitäten Amsterdam, Leeds, Leipzig, Llubljana und Madrid sowie das Magazin "Communication Director" (Brüssel), Infopaq und Grayling. Laufzeit: seit 2007. Mehr Infos: www.communicationmonitor.eu

Portal communicationcontrolling.de

Grundlagen und Fallstudien zum Themenfeld Steuerung, Evaluation und Wertschöpfung von PR bietet die gemeinsam mit dem Branchenverband DPRG initiierte Internetplattform communicationcontrolling.de (deutsch / englisch). Eine umfangreiche Methodenübersicht - von Scorecards über Medienresonanz-Analysen bis zu Fokusgruppen - informiert über den Status quo in Theorie und Praxis. Laufzeit: seit 2007.
Mehr Infos: www.communicationcontrolling.de

Corporate Communication Cluster Vienna (CCCV)

Unter der wissenschaftlichen Leitung der Universitäten Leipzig und Fribourg wurden für einen Kreis führender österreichische Unternehmen (u. a. Telekom Austria, ÖBB Holding AG, Wiener Stadtwerke) prozessorientierte Meilensteine der Unternehmenskommunikation und ein gemeinsamer CCCV-Kennzahlenset für die Steuerung und Evaluation der Unternehmenskommunikation entwickelt. Das Projekt wird von Prof. Zerfaß gemeinsam mit Prof. Dr. Diana Ingenhoff und mit Unterstützung von Lisa Dühring M.A. geleitet. Partner: MinC, Wien. Laufzeit: seit 2009.

Evaluation der österreichischen Forschungskommunikation

Im Auftrag der Bundesministerien für Wissenschaft und Forschung, Innovation und Technologie sowie Wirtschaft  in Österreich hat Prof. Zerfaß gemeinsam mit dem Lehrbeauftragten Dr. Jan E. Sass als Gutachter für die Kommunikationsaktivitäten der Republik Österreich zur jährlichen „Langen Nacht der Forschung“ gewirkt. In diesem Zusammenhang wurden umfangreiche Analysen durchgeführt und unter anderem eine Projekt-Scorecard für die Kommunikationssteuerung entwickelt. Laufzeit: 2009-2010.

Bewertung und Kommunikation immaterieller Vermögenswerte

In einem eigenfinanzierten Projekt hat Prof. Zerfaß gemeinsam mit Prof. Klaus Möller, Institut für Unternehmensrechnung und Controlling der Universität Göttingen, und dem langjährigen Leipziger Lehrbeauftragten Dipl.-Ing. Manfred Piwinger Ende 2009 eine umfassende interdisziplinäre Bestandsaufnahme zur Bewertung und Berichterstattung immaterieller Werte in der Wirtschaft erarbeitet. Diese erlangen in der Dienstleistungsgesellschaft immer stärkere Bedeutung, sind aber aufgrund mangelnder Normierungen auch nach der Reform des Handelsgesetzbuchs nur in Ausnahmefällen bilanzierbar. Als Ergebnis des Projekts wurde ein Standardwerk zum Thema in der renommierten Reihe „Handelsblatt-Bücher“ des Schäffer-Poeschel Verlags veröffentlicht. Kernergebnisse des Projekts wurden auf dem Kongress „Ökonomisierung der Wissensgesellschaft“ im Rahmen des 600-jährigen Jubiläums der Universität Leipzig vorgestellt. Laufzeit: 2008-2009.

Global Survey on Communications Measurement 2009

Gemeinsam mit Prof. Don E. Wright Ph. D. (Boston University) und Kollegen aus Großbritannien hat Prof. Zerfaß im Frühjahr 2009 die zweite weltweite Trendstudie zur PR-Evaluation mit über 500 Befragten insbesondere aus den USA, Kanada, Großbritannien/Irland, Indien und Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse wurden beim European Measurement Summit 2009 in Berlin vorgestellt und später veröffentlicht.

DPRG/ICV-Bezugsrahmen zum Kommunikations-Controlling

Im Frühjahr 2009 wurde das von Prof. Zerfaß gemeinsam mit Prof. Dr. Lothar Rolke (FH Mainz) und Experten aus Unternehmen und Agenturen in einer Arbeitsgruppe der Deutschen Public Relations Gesellschaft (/DPRG) und des Internationalen Controller Vereins (ICV) entwickelte Wirkungsstufen-Konzept für die Steuerung und Evaluation von Unternehmenskommunikation fertig gestellt. Der Bezugsrahmen normiert die relevanten Begriffe und Ebenen. Er wurde von den genannten Verbänden offiziell verabschiedet und ist in der Branche auf große Resonanz gestoßen; u. a. wurde das Konzept bereits vom Kommunikationsverband sowie mehreren namhaften Unternehmen übernommen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen und internationale Adaptionen sind in Vorbereitung.

Media Relations Performance Index (MERAPI)

In Zusammenarbeit mit der Daimler AG, Stuttgart, wird seit 2009 eine methodisch neu konzipierten, jährlichen Journalistenbefragung umgesetzt. Die Feldarbeit mit einer CATI-Befragung von über 600 Top-Journalisten übernimmt die FGM Forschungsgruppe Medien, Leipzig. Die Ergebnisse werden sowohl beim Auftraggeber auf Leitungsebene präsentiert als auch der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Partner: Daimler AG. Laufzeit: seit 2009.

Beratung und Executive-Trainings Wertschöpfung durch Kommunikation

Unterstützung bei der Aneignung von Basiswissen und der Entwicklung eigener Konzepte im Kommunikations-Controlling (insbes. Scorecards, Kennzahlen) bieten Praxisseminare in Zusammenarbeit mit Management Circle und der Donau-Universität Krems sowie firmenspezifische Projekte. Laufzeit: seit 2005.

Communication Leadership Forum

Diese Dialogrunde bietet führenden Kommunikationsmanagern (auf Einladung) einmal jährlich die Chance, in einem exklusiven Kreis im neuen MedienCampus Leipzig am Gohliser Schlösschen aktuelle Forschungstrends aus erster Hand mit den führenden Köpfen der PR-Forschung aus USA, Asien und Europa zu diskutieren – beispielsweise im Sommer 2008 mit Steve May (Chapel Hill) und Yu-Ri Regina Chen (Hongkong) und in 2007 mit James E. Grunig und Larissa A. Grunig (Maryland) sowie Krishnamurthy Sriramesh (Singapur). Laufzeit: seit 2007.

Strategische Herausforderungen für Kommunikationsagenturen

Kontinuierlich werden die Rahmenbedingungen und Geschäftsprozesse von PR-Dienstleistern, insbes. Beratern, Agenturen und Serviceanbietern, untersucht. Ein Beispiel ist die gemeinsam mit der GPRA Gesellschaft Public Relations Agenturen e. V. durchgeführte und Anfang 2008 vorgestellte, qualitative Studie „Wandel der Kommunikationslandschaft – Wandel der PR?“. Weitere Analysen befassen sich z. B. mit der Branchenstruktur der PR-Beratung, der Medienmonitoring-Branche oder dem Einsatz von Prozess- und Wissensmanagement in Kommunikationsagenturen. Laufzeit: seit 2007.

Handbuch Unternehmenskommunikation

Das interdisziplinäre Wissen zu Kommunikationsmanagement und PR in der Wirtschaft wird in diesem Standardwerk erstmalig systematisch verfügbar gemacht. In über 50 Beiträgen zeigen Wissenschaftler aus der Managementforschung, Wirtschaftsprüfung, Rechtswissenschaft, Soziologie, Psychologie/Linguistik, Marketing und Kommunikationswissenschaft sowie der Unternehmenspraxis, wie Kommunikation zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt, die Führung unterstützt, Reputation steigert und immaterielle Werte schafft. Laufzeit: 2007. Mehr Infos: Infofolder.


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Universität / Fakultät / Institute

Universität Leipzig
Fakultät SOZWISS
Institut KMW
Institut POWI

Ansprechpartner / Kontakt

Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
Lisa Dühring M.A.
René Seidenglanz M.A.

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